DM Köln 2017

Auch dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft wieder in Köln statt. Am Pfingstwochenende ging es wie die letzten Jahre schon nach Köln. Das Zeitfahren fand wieder in der Nähe eines riesigen Tagebaus statt und es waren 20 km auf einem flachen Kurs zu absolvieren.  Bei der DM wird das Zeitfahren ja immer im Faktor ausgefahren. Ich bin fast genau die gleiche Zeit wie letztes Jahr gefahren. Die meisten anderen Fahrer waren jedoch schneller als letztes Jahr somit reichte es zwar für die schnellste Zeit in der C3 aber leider nur zum vierten Platz im faktorisierten Zeitfahren. Auf einem flachen Kurs ist es halt immer schwer Zeit auf die starken C1er gutzumachen.

Im Strassenrennen habe ich am Anfang einige Male attackiert und versucht weg zu fahren leider hat es nicht geklappt. Vom bayrischen Verband wollten wir zusammen arbeiten und abwechselnd attackieren. Leider wird der Paralympics Sieger nicht wirklich wegfahren gelassen. So konnte sich Matze Schindler im Strassenrennen absetzten und dann wollte keiner mehr nachführen. Ich versuchte noch einige Male durch eine Attacke nach vorne zu springen aber sofort waren wieder alle anderen dran. Somit konzentrierte ich mich auf den Sprint aus der Gruppe der C3-5 Fahrer und belegte dann den zweiten Platz hinter Matze.

Jetzt ist der erste Rennblock durch und soweit war ich doch ganz zufrieden mit den Ergebnissen aus den Rennen. Meine schlechteste Platzierung war ein 5. Platz im Zeitfahren in Oostende aber leider waren auch ein paar vierte Plätze dabei bei denen man knapp am Podium vorbei geschrammt ist und das ist dann immer ein bissel ärgerlich. Jetzt startet dann die Vorbereitung auf die WM welche Anfang September in Pietermaritzburg Südafrika stattfinden wird.

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Weltcup Oostende

Am Wochenende nach dem Weltcupauftakt in Italien ging es weiter zum Weltcup nach Osstend Belgien. Letztes Jahr waren wir auch schon in Oostende und so wussten wir schon was uns erwarten wird. Das Wetter war wieder sehr windig und ziemlich durchwachsen mit guten und schlechteren Tagen. Zum Glück war es während der Rennen trocken. Beim Zeitfahren fuhren wir 3.5 km am Strand entlang dann die Wende zurück und das ganze dreimal. Technisch nicht wirklich schwierig und vor allem flach und windig. Nicht gerade meine bevorzugten Bedingungen, der Wind war ziemlich stark und so gab es einen krasse Gegenwindpassage. Zudem kam der Wind leicht von rechts was in Kombination mit einem hohen Laufrad vorne doch nicht ideal war und so hatte ich ganz schön zu kämpfen das Rad auf Kurs zu halten. Ich denke ich habe dadurch schon einige Sekunden eingebüsst und so landete ich auf dem 5. Platz. Soweit nicht schlecht für die Bedingungen aber nachdem ich in Maniago knapp am Podest vorbei geschrammt war, war es schone in wenig schade.

Im Strassenrennen war es schon wie im letzten Jahr sehr nervös, das Feld von C1-3 mit fast 60 Fahrern ziemlich gross und so versuchte ich mich immer in den vorderen Positionen aufzuhalten und so gab eine Selektion und zu neunt konnten wir uns absetzten. Die Gruppe arbeitet ganz gut zusammen aber es gab auch immer wieder einige Attacken die alle neutralisiert wurden.  Am Ende wurde aus dieser Gruppe gesprintet und ich konnte den dritten Platz einfahren. Ich bin froh noch eine Medaille bei den Weltcups gemacht zu haben und mit den Rängen 4, 4, 5 und 3 bin ich doch ziemlich konstant gewesen war das Training dieses Jahr doch ein wenig reduzierter im Vergleich zum letzten Jahr.  Nächste Woche steht die Deutsche Meisterschaft in Köln an und dann ist der erste Wettkampfblock soweit schon rum.

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Weltcup Maniago 2017

Jetzt ist die Saison mit dem Weltcup auftakt so richtig gestartet. Im italienischen Maniago fand die erste Station des Paracycling Weltcups 2017 statt. Die Vorbereitungen auf die Saison waren soweit sehr gut wenn auch ein wenig weniger als in ein letzten zwei Jahren. Ich hatte ja schon ein paar Trainingsrennen und kleinere Rennen dieses Jahr und habe mich soweit ganz gut gefühlt. In Maniago wird nächstes Jahr die Weltmeisterschaft ausgefahren. Da wir als Independent Starter gemeldet waren fuhren wir diesmal in neutralen Trikots und nicht für die Nationalmannschaft. Zum Glück gab es eine Unterstützung vom Bayerischen Landesverband BVS Bayern. Nach der ziemlich langen Anreise am Mittwoch wurden am Donnerstag die Strecken inspiziert. Die Zielankunft in Maniago ist auf Kopfsteinpflaster und da schüttelt es einen schon ganz schön durch. Beim Start des Zeitfahrens war das Pflaster noch nass und ich war schon ziemlich vorsichtig bei den ersten Kurven. Anschließend folgten lange Geraden bei denen ich versuchte eine möglichst gleichmäßig hohe Leistung zu fahren. Ich fühlte mich ganz gut und konnte mit einer gnaz guten Zeit in Ziel kommen. Leider wurde ich mit nur 3 Sekunden Rückstand Vierter. Schade aber für ein komplett flaches Zeitfahren war es einen ordentliche Leistung und zeigt dass die Form soweit passt. Im Strassenrennen war es die ganze Zeit sehr nervös und ich musste einige Male die Lücke zu attackierenden Fahrern schliessen. In der letzten Runde konnte sich Andreas Rudnicki ein deutscher C3 Fahrer absetzten und er kam durch. Keiner im Feld wollte richtig nachfahren und wir anderen Deutschen hielten zurück und so kam er durch und holte sein ersten Weltcupsieg ! Gratulation!

Ich war leider im Sprint einer Gruppe überholender C4-5 Fahrern, welche zur gleichen Zeit ihr Rennen auf der Strecke hatten, eingebaut und kam wieder als Vierter ins Ziel. Leider bin ich zweimal knapp am Podium vorbeigefahren aber es war trotzdem eine gute Leistung und gute Rennen. Nächstes Wochenende steht direkt der nächste Weltcup in Oostende Belgien an.

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Bayrische Meisterschaft

Am 6. Und 7. Mai startete ich bei der Bayrischen Meisterschaft Paraycling. Die BM Paracycling ist in die Radsport Bayrische Meisterschaft inkludiert und wir starten zusätzlich zu den vielen anderen Klassen wie Schüler, Junioren oder Senioren. Das Zeitfahren wurde auf einem ca 5 km Rundkurs um Pillnach ausgetragen und wird mussten 4 Runden absolvieren. Ich konnte mich gut warm fahren und habe die vier Runden liefen eigentlich recht schnell durch und so war ich nach knapp unter einer halben Stunde wieder im Ziel. Die Leistung  und der Schnitt von ca 42 kmh auf einem flachen Kurs mit einigen Kurven und einigen Gegenwindpassagen haben gestimmt und so belegt ich Platz 3 im faktorisiertem Ranking hinter den beiden C1 er Michael Teuber und Erich Winkler. Somit war es das gleiche Podium wie bei der DM letztes Jahr. Die Konkurrenz ist selbst bei kleinen Rennen gut wenn im Faktor gefahren wird.

Im Strassenrennen war ich von Anfang an der grosse Favorit und die Strecke kam mir sogar sehr entgegen auf einem 10 Kilometer Rundkurs mit 150 hm waren 4 runden zu absolvieren.  Ich wollte zum einen ein gutes Rennen fahren und den Konkurrenten mal ein wenig auf den Zahn fühlen. So gab ich direkt am ersten Anstieg Gas und und konnte mich direkt relativ einfach absetzten. Jedoch dacht ich das ich evtl ein oder zwei Mitfahrer bekommen kann und nahm ein wenig raus. Auf der Abfahrt schlossen dann aber wieder alles C3-5 Fahrer auf und keiner wollte so richtig im Wind fahren. Daher beschloss ich auf der zweiten Runde den Alleingang zu wagen und ich konnte mich wieder am Anstieg absetzten. Auf meiner Soloflucht habe ich dann noch einige Seniorenfahrer überholt und so ziemlich souverän die Bayrische Meisterschaft auf der Strasse gewonnen. Tobias Vetter wurde Zweiter und Manuel Korber Dritter. Alles in allem war es ein tolles Wochenende mit viel Spass und tollen Rennen. Jetzt heisst es Koffer packen für die nun anstehenden Weltcups.

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Verola 2017

Erstes Paracycling Rennen

Am Wochenende bin ich beim Paracycling Rennen in Verola gestartet.  Dort bin ich die letzten Jahre schon einige Male gestartet und es ist immer ein guter Wettkampf um die Form zu testen und auch mal wieder die ganze Vorbereitung auf einen Wettkampf bei einem nicht so wichtigen Rennen durchzuspielen. Bei den im Mai folgenden Wettkämpfen soll ja dann alles möglichst glatt laufen.  Nachdem ich unter der Woche schon das Trainingsrennen in Möhlin gefahren bin und schon einige Trainigskilometer bei ua zwei Trainingslager auf Mallorca gesammelt hatte war ich gespannt wie es läuft. Ein Blick auf die Startliste und es war klar das es zu einem Duell zwischen mir und Fabio Anobile aus Italien Dritter vom Strassenrennen in Rio kommen würde. Die anderen Starter waren nicht so stark einzuschätzen. Beim Zeitfahren ging es 5 km den Berg hinauf und dann oben eine Wende und 5 km wieder hinunter. Ich fuhr mit dem Strassenrad und hatte oben ein paar Sekunden Vorsprung auf Fabio welchen ich aber in der Abfahrt leider verlor und 10 Sekunden Rückstand im Ergebnis stehen hatte. Beim Strassenrennen lief es ähnlich wie die letzten Jahre Fabio konnten und nach zwei Runden mit einem weiteren Fahrer von den Verfolgern lösen und bauten unseren Vorsprung kontinuierlich aus.  Auf der letzten Runde schüttelten wir noch den letzten Begleiter ab und es kam zum Sprintduell bei dem ich diesmal leider knapp unterlag.  Aber alles in allem war es ein toller Test und ich bin ganz zufrieden mit der Form. Die Saison geht noch eine Weile und ich hab noch einige Traingseinheiten auf dem Programm die mir helfen stärker zu werden.  Einige anderer deutscher Fahrer zeigten auch tolle Leistungen und so konnten wir auch ein Fotos in den einsprechenden Meisterschaftstrikots machen. Gefreut hat mich auch das noch einige Athleten auf mich zukamen und mir zum Sieg in Rio gratuliert haben. Es war halt doch ein besonderes Rennen in Rio. Jetzt kommt aber die neue Saison und mit der Bayrischen Meisterschaft steht in zwei Wochen schon das nächste Paracycling Rennen an und kurz darauf folgen die Weltcups in Maniago und Oostende.

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Trainingslager Bayernkader 2017

Anfang April ging es nochmals eine Woche ins Trainingslager nach Mallorca. Wir hatten super Wetter und so konnte ich eine Woche lang super trainieren. Bei 20 Grad und Sonnenschein herrschten optimale Bedingungen. Meistens sind wir in einer kleinen Gruppe von 4-6 Personen gefahren und ich konnte nochmals einige Kilometer einsammeln. So waren es nach sechs Trainingstagen über tausend Kilometer. Die längste Tour hatte 220 km und hat uns über die halbe Insel geführt. Das Training im April war schon deutlich flotter als noch im Februar oder März und so habe ich auch einige Intervalle und Sprints usw trainiert. Es läuft einfach besser wenn man schon mehr Kilometer in den Beinen hat und so waren die Touren allgemein schneller als noch vor einem Monat. Ich merke wie die Beine besser werden aber das muss es auch so sein stehen doch schon bald die ersten Rennen an. Im April werde ich noch einige Trainingsrennen fahren und dann folgen im Mai schon die ersten Weltcups in Italien und Belgien bei denen ich dann schon mit einer guten Form am Start stehen möchte. Wir werden sehen wie es bis dahin läuft ist es doch jedes Jahr ein neues Spiel und man muss sich jedes Jahr wieder neu in Form bringen und nachdem dieser Winter doch ein wenig ruhiger war bin ich gespannt wie die Form dann im Mai sein wird. Mallorca war wieder wunderschön und und ich bin immer froh hier trainieren zu dürfen. Jetzt im April ist aber auch deutlich mehr los nun sind viel mehr Radtouristen unterwegs und die Straßen sind manchmal sogar teilweise zu voll mit Radfahrern aber ansonsten war es wieder super und dadurch das wir uns toll auskennen haben wir wieder viele abwechslungsreiche Touren unternommen. Jetzt zieht das Trainingsprogramm immer mehr an und ich muss jetzt auf die Kilometer noch schnelle Kilometer drauf setzen.

Beim Training waren wir mit verschiedensten Einschränkungen unterwegs aber das hat uns nicht daran gehindert tolle Touren zu fahren und auch im Training Gas zu geben

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Mallorca 2017

Auch dieses Jahr war ich wieder im Trainingslager auf Mallorca. Nachdem im Winter das Training ein wenig zurück stand und ich die Zeit auch ab und zu zum Skifahren genutzt habe, starte ich Anfang März wieder mit einem Trainingslager auf Mallorca. Da ich nun schon oft auf der Baleareninsel war kenn ich mich zwischenzeitlich sehr gut aus und kenne viele Strecken. Dieses Jahr war das Wetter super und so konnten wir bei oft 20 Grad und Sonne sehr gut trainieren. Bei mir lief es erstaunlich gut und nach ein paar Tagen lief der Motor wieder ganz rund und so konnte ich doch recht viele Grundlagen Kilometer einsammeln. Die Touren brachten mich wie auch schon in den letzten Jahren wieder über fast die ganze Insel und so wurde die längste Tour auch über 200 km. Mallorca im Frühling ist wunderbar und es gibt viele Strassen auf denen mehr Radler als Autos unterwegs sind.  Es ist erstaunlich wie gut man sich erinnern an Abzweigungen und Dörfer  kann obwohl zwischen den einzelnen Mallorca Trainingslagern doch immer ein Jahr liegt. Das Trainingslager auf Mallorca ist auch immer  der Start in die Saison bei dem einem bewusst wird jetzt geht es wieder richitg los. Es ist toll das jetzt auch in Allschwil der Frühling angekommen ist und ich auch hier wieder tolle Touren fahren kann und gut trainieren kann.  Ich freue mich auf die anstehende Saison. Im Mai kommen die ersten Weltcuprennen in Maniago (Italien) und Oostende (Belgien) bis dahin werde ich noch einige Kilometer sammeln und Trainingsrennen fahren. Der Saisonhöhepunkt ist dann die Paraycling Weltmeisterschaft in Pietermaritzburg Südafrika.

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erzähl mal

erzählmal. ist ein Blog über Menschen und Momente aus und in Tübingen hinter erzählmal. steckt eine Bachelorarbeit zweier Tübinger Studentinnen der Medienwissenschaft, Karin Mainusch und Anna Marwitz.  Ende Dezember gab ich den beiden ein Interview. Das sehr gut geschrieben Interview welches auch viel persönliches von mir wieder gibt findet ihr unter:

http://erzaehlmal.org/steffen-warias 

Feiern und Ehrungen

In den letzten Monaten habe ich die Homepage nicht mehr so oft aktualisiert jedoch ist einiges passiert seit den Paralympischen Spielen in Rio. Die Goldmedaille wurde natürlich angemessen gefeiert und es hat mich sehr gefreut viele Leute Rio verfolgt haben und wie sich die Leute für einen freuen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich den Radsport nicht betreibe damit ich Anerkennung und Ehrungen erhalte. Aber es ist trotzdem schön wenn die Leistung anerkannt und honoriert wird. Eine besondere Ehre war die erneute Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes in Berlin durch Bundespräsident Joachim Gauck. Vom Badischen Behindertensportverband  wurde ich zum Behindertensportler des Jahres gewählt und in meiner Heimatstadt Tübingen wurde ich von der Ersten Bürgermeisterin empfangen. Beim SWR war ich bei Kaffee und Tee im Fernsehen eingeladen usw..

Zudem gab es noch die ein oder andere Ehrung und Feier und so war ich auch auf dem Ball des Sports 2017 in Wiesbaden eingeladen. In der Zeit nach Rio kam das Radfahren leider ein wenig kurz und so freue ich mich umso mehr wieder 2017 anzugreifen. Anbei noch einige Bilder von den letzten Monaten.

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Paralympics in Rio ein unvergessliches Erlebnis

Jetzt bin ich wieder einige Zeit zurück aus Rio und ich bin immer noch faziniert von den Paralympischen Spielen in Rio. Es war eine super Zeit dort und die Goldmedaille dort zu gewinnen war ein Traum der wahr wurde. Die letzten Wochen vergingen recht schnell und mir wurden von vielen Seiten gratuliert und ich habe mich über jeden Glückwunsch gefreut! Sei es per whatsapp, facebook , sms , email, Telefon oder persönlich. Ich bin echt erstaunt und faziniert wieviele Leute es dann doch verfolgen und mit einem mitfiebern und es freut mich umso mehr das ich Ihnen dann daheim den Goldtaler präsentieren konnte. Mir ist bewusst das ich sportlich den Höhepunkt erreicht habe. Aber auf die Frage ob ich in vier Jahren nochmals nach Tokio fahren werden kann ich nur sagen ich werde weitermachen und alles dafür tun nochmals bei den Paralympics dabei sein zu können. Es war eine tolle Atmosphäre bei den Spielen und im Paralympischen Dorf und das würde ich nochmals zu gerne erleben. Aber im Moment gilt es die Goldmedaille zu feiern und den Lohn für die harte Vorbereitung zu bekommen. Aber zurück nach Rio. Die Stunden und Tage nach dem Rennen verfolgen sehr schnell und wir hatten noch ein wenig Zeit die Medaille dort zu feiern ua im deutschen Haus. Dort werden die Medaillengewinner des Tages auch gebührend empfangen und wir genehmigten uns auch das ein oder ander alkoholhaltig Getränk (ich hatte ja davor auch lange genug darauf verzichtet). Am nächsten Tag fuhren wir noch auf den Corcovado und schauten uns Rio von oben aus an. Sehr beindrucken und sicher unvergesslich die Jesusstatue! Dann mussten wir schon zusammen packen und am Sonntag war dann die Abschlussveranstaltung der tollen Spiele in Rio. Davor hatten wir alle ein paar Bedenken aber die waren sobald es losging mit den Spielen schnell verfolgen und wir fühlten uns sehr wohl in Rio und genossen die Spiele. Die Radsportmannschaft war erfolgreich wie nie und ich freue mich meinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ohne der Förderung der Sporthilfe und des DBS wäre das so sciher nicht möglich gewesen. Aber auch die Unterstützung die ich von meinen  Vereinen wie dem Veloclub Allschwil und weitere perösönlcihen Unterstützer wie RAD und TAT Tübingen erhalte sind GOLD wert!

Die Rückreise im Siegerflieger ist schnell erzählt ich sass normal in der economy aber wahr happy und ich sitze lieber mit Gold im Gepäck  in der economy als ohne Gold in der Buisness Class.

Zur Einordnung der Goldmedaille ein paar Fakten:

  • erster Deutscher der ein Paralympischen Strassenrennen auf dem Zweirad gewinnen konnte!

  • Das C1-3 Rennen war das Rennen bei den Paralympics mit den meisten Startern aller bei den Paralympics stattfinden Wettkämpfen!

  • Im Strassenrennen starteten über sieben Paralympics Sieger die alle von mir im Strassenrennen bezwungen wurden

Nochmal zurück zum Rennen:

Schon in der ersten Runde  nach ca 7 km attakierte Fabio und ich setzte 2-3 km später nach und fuhr aus dem Hauptfeld heraus, das heisst wir zwei exponierten uns schon extrem früh im Rennen. Später gab es im Hauptfeld einen Sturz dem wir glücklicherweise so entgehen konnten. Als es das erste mal wellig wurde konnten wir uns dann zu 7 absetzten und arbeiteten recht gut zusammen. Auf der zweiten Runde konnten wir die Gruppe auf fünf verkleinern und arbeiteten weiter sehr gut zusammen udn kreiselten durch. Auf dem letzten welligen Teil der Strecke versuchte ich die kleine Gruppe nochmals zu sprengen aber ich konnte mich nicht absetzen. Dann gab es eine Taktierei auf den letzen Kilometern und so gingen wir zu fünft in den Finalen Sprint. Ich fuhr auf Position zwei auf die ca 150 Meter lange Zielgerade und konnte den Sprint für mich entscheiden ein einmaliges Gefühl.

Fotos: Christian Teuber

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