Verola 2017

Erstes Paracycling Rennen

Am Wochenende bin ich beim Paracycling Rennen in Verola gestartet.  Dort bin ich die letzten Jahre schon einige Male gestartet und es ist immer ein guter Wettkampf um die Form zu testen und auch mal wieder die ganze Vorbereitung auf einen Wettkampf bei einem nicht so wichtigen Rennen durchzuspielen. Bei den im Mai folgenden Wettkämpfen soll ja dann alles möglichst glatt laufen.  Nachdem ich unter der Woche schon das Trainingsrennen in Möhlin gefahren bin und schon einige Trainigskilometer bei ua zwei Trainingslager auf Mallorca gesammelt hatte war ich gespannt wie es läuft. Ein Blick auf die Startliste und es war klar das es zu einem Duell zwischen mir und Fabio Anobile aus Italien Dritter vom Strassenrennen in Rio kommen würde. Die anderen Starter waren nicht so stark einzuschätzen. Beim Zeitfahren ging es 5 km den Berg hinauf und dann oben eine Wende und 5 km wieder hinunter. Ich fuhr mit dem Strassenrad und hatte oben ein paar Sekunden Vorsprung auf Fabio welchen ich aber in der Abfahrt leider verlor und 10 Sekunden Rückstand im Ergebnis stehen hatte. Beim Strassenrennen lief es ähnlich wie die letzten Jahre Fabio konnten und nach zwei Runden mit einem weiteren Fahrer von den Verfolgern lösen und bauten unseren Vorsprung kontinuierlich aus.  Auf der letzten Runde schüttelten wir noch den letzten Begleiter ab und es kam zum Sprintduell bei dem ich diesmal leider knapp unterlag.  Aber alles in allem war es ein toller Test und ich bin ganz zufrieden mit der Form. Die Saison geht noch eine Weile und ich hab noch einige Traingseinheiten auf dem Programm die mir helfen stärker zu werden.  Einige anderer deutscher Fahrer zeigten auch tolle Leistungen und so konnten wir auch ein Fotos in den einsprechenden Meisterschaftstrikots machen. Gefreut hat mich auch das noch einige Athleten auf mich zukamen und mir zum Sieg in Rio gratuliert haben. Es war halt doch ein besonderes Rennen in Rio. Jetzt kommt aber die neue Saison und mit der Bayrischen Meisterschaft steht in zwei Wochen schon das nächste Paracycling Rennen an und kurz darauf folgen die Weltcups in Maniago und Oostende.

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Trainingslager Bayernkader 2017

Anfang April ging es nochmals eine Woche ins Trainingslager nach Mallorca. Wir hatten super Wetter und so konnte ich eine Woche lang super trainieren. Bei 20 Grad und Sonnenschein herrschten optimale Bedingungen. Meistens sind wir in einer kleinen Gruppe von 4-6 Personen gefahren und ich konnte nochmals einige Kilometer einsammeln. So waren es nach sechs Trainingstagen über tausend Kilometer. Die längste Tour hatte 220 km und hat uns über die halbe Insel geführt. Das Training im April war schon deutlich flotter als noch im Februar oder März und so habe ich auch einige Intervalle und Sprints usw trainiert. Es läuft einfach besser wenn man schon mehr Kilometer in den Beinen hat und so waren die Touren allgemein schneller als noch vor einem Monat. Ich merke wie die Beine besser werden aber das muss es auch so sein stehen doch schon bald die ersten Rennen an. Im April werde ich noch einige Trainingsrennen fahren und dann folgen im Mai schon die ersten Weltcups in Italien und Belgien bei denen ich dann schon mit einer guten Form am Start stehen möchte. Wir werden sehen wie es bis dahin läuft ist es doch jedes Jahr ein neues Spiel und man muss sich jedes Jahr wieder neu in Form bringen und nachdem dieser Winter doch ein wenig ruhiger war bin ich gespannt wie die Form dann im Mai sein wird. Mallorca war wieder wunderschön und und ich bin immer froh hier trainieren zu dürfen. Jetzt im April ist aber auch deutlich mehr los nun sind viel mehr Radtouristen unterwegs und die Straßen sind manchmal sogar teilweise zu voll mit Radfahrern aber ansonsten war es wieder super und dadurch das wir uns toll auskennen haben wir wieder viele abwechslungsreiche Touren unternommen. Jetzt zieht das Trainingsprogramm immer mehr an und ich muss jetzt auf die Kilometer noch schnelle Kilometer drauf setzen.

Beim Training waren wir mit verschiedensten Einschränkungen unterwegs aber das hat uns nicht daran gehindert tolle Touren zu fahren und auch im Training Gas zu geben

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Mallorca 2017

Auch dieses Jahr war ich wieder im Trainingslager auf Mallorca. Nachdem im Winter das Training ein wenig zurück stand und ich die Zeit auch ab und zu zum Skifahren genutzt habe, starte ich Anfang März wieder mit einem Trainingslager auf Mallorca. Da ich nun schon oft auf der Baleareninsel war kenn ich mich zwischenzeitlich sehr gut aus und kenne viele Strecken. Dieses Jahr war das Wetter super und so konnten wir bei oft 20 Grad und Sonne sehr gut trainieren. Bei mir lief es erstaunlich gut und nach ein paar Tagen lief der Motor wieder ganz rund und so konnte ich doch recht viele Grundlagen Kilometer einsammeln. Die Touren brachten mich wie auch schon in den letzten Jahren wieder über fast die ganze Insel und so wurde die längste Tour auch über 200 km. Mallorca im Frühling ist wunderbar und es gibt viele Strassen auf denen mehr Radler als Autos unterwegs sind.  Es ist erstaunlich wie gut man sich erinnern an Abzweigungen und Dörfer  kann obwohl zwischen den einzelnen Mallorca Trainingslagern doch immer ein Jahr liegt. Das Trainingslager auf Mallorca ist auch immer  der Start in die Saison bei dem einem bewusst wird jetzt geht es wieder richitg los. Es ist toll das jetzt auch in Allschwil der Frühling angekommen ist und ich auch hier wieder tolle Touren fahren kann und gut trainieren kann.  Ich freue mich auf die anstehende Saison. Im Mai kommen die ersten Weltcuprennen in Maniago (Italien) und Oostende (Belgien) bis dahin werde ich noch einige Kilometer sammeln und Trainingsrennen fahren. Der Saisonhöhepunkt ist dann die Paraycling Weltmeisterschaft in Pietermaritzburg Südafrika.

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erzähl mal

erzählmal. ist ein Blog über Menschen und Momente aus und in Tübingen hinter erzählmal. steckt eine Bachelorarbeit zweier Tübinger Studentinnen der Medienwissenschaft, Karin Mainusch und Anna Marwitz.  Ende Dezember gab ich den beiden ein Interview. Das sehr gut geschrieben Interview welches auch viel persönliches von mir wieder gibt findet ihr unter:

http://erzaehlmal.org/steffen-warias 

Feiern und Ehrungen

In den letzten Monaten habe ich die Homepage nicht mehr so oft aktualisiert jedoch ist einiges passiert seit den Paralympischen Spielen in Rio. Die Goldmedaille wurde natürlich angemessen gefeiert und es hat mich sehr gefreut viele Leute Rio verfolgt haben und wie sich die Leute für einen freuen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich den Radsport nicht betreibe damit ich Anerkennung und Ehrungen erhalte. Aber es ist trotzdem schön wenn die Leistung anerkannt und honoriert wird. Eine besondere Ehre war die erneute Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes in Berlin durch Bundespräsident Joachim Gauck. Vom Badischen Behindertensportverband  wurde ich zum Behindertensportler des Jahres gewählt und in meiner Heimatstadt Tübingen wurde ich von der Ersten Bürgermeisterin empfangen. Beim SWR war ich bei Kaffee und Tee im Fernsehen eingeladen usw..

Zudem gab es noch die ein oder andere Ehrung und Feier und so war ich auch auf dem Ball des Sports 2017 in Wiesbaden eingeladen. In der Zeit nach Rio kam das Radfahren leider ein wenig kurz und so freue ich mich umso mehr wieder 2017 anzugreifen. Anbei noch einige Bilder von den letzten Monaten.

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Paralympics in Rio ein unvergessliches Erlebnis

Jetzt bin ich wieder einige Zeit zurück aus Rio und ich bin immer noch faziniert von den Paralympischen Spielen in Rio. Es war eine super Zeit dort und die Goldmedaille dort zu gewinnen war ein Traum der wahr wurde. Die letzten Wochen vergingen recht schnell und mir wurden von vielen Seiten gratuliert und ich habe mich über jeden Glückwunsch gefreut! Sei es per whatsapp, facebook , sms , email, Telefon oder persönlich. Ich bin echt erstaunt und faziniert wieviele Leute es dann doch verfolgen und mit einem mitfiebern und es freut mich umso mehr das ich Ihnen dann daheim den Goldtaler präsentieren konnte. Mir ist bewusst das ich sportlich den Höhepunkt erreicht habe. Aber auf die Frage ob ich in vier Jahren nochmals nach Tokio fahren werden kann ich nur sagen ich werde weitermachen und alles dafür tun nochmals bei den Paralympics dabei sein zu können. Es war eine tolle Atmosphäre bei den Spielen und im Paralympischen Dorf und das würde ich nochmals zu gerne erleben. Aber im Moment gilt es die Goldmedaille zu feiern und den Lohn für die harte Vorbereitung zu bekommen. Aber zurück nach Rio. Die Stunden und Tage nach dem Rennen verfolgen sehr schnell und wir hatten noch ein wenig Zeit die Medaille dort zu feiern ua im deutschen Haus. Dort werden die Medaillengewinner des Tages auch gebührend empfangen und wir genehmigten uns auch das ein oder ander alkoholhaltig Getränk (ich hatte ja davor auch lange genug darauf verzichtet). Am nächsten Tag fuhren wir noch auf den Corcovado und schauten uns Rio von oben aus an. Sehr beindrucken und sicher unvergesslich die Jesusstatue! Dann mussten wir schon zusammen packen und am Sonntag war dann die Abschlussveranstaltung der tollen Spiele in Rio. Davor hatten wir alle ein paar Bedenken aber die waren sobald es losging mit den Spielen schnell verfolgen und wir fühlten uns sehr wohl in Rio und genossen die Spiele. Die Radsportmannschaft war erfolgreich wie nie und ich freue mich meinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ohne der Förderung der Sporthilfe und des DBS wäre das so sciher nicht möglich gewesen. Aber auch die Unterstützung die ich von meinen  Vereinen wie dem Veloclub Allschwil und weitere perösönlcihen Unterstützer wie RAD und TAT Tübingen erhalte sind GOLD wert!

Die Rückreise im Siegerflieger ist schnell erzählt ich sass normal in der economy aber wahr happy und ich sitze lieber mit Gold im Gepäck  in der economy als ohne Gold in der Buisness Class.

Zur Einordnung der Goldmedaille ein paar Fakten:

  • erster Deutscher der ein Paralympischen Strassenrennen auf dem Zweirad gewinnen konnte!

  • Das C1-3 Rennen war das Rennen bei den Paralympics mit den meisten Startern aller bei den Paralympics stattfinden Wettkämpfen!

  • Im Strassenrennen starteten über sieben Paralympics Sieger die alle von mir im Strassenrennen bezwungen wurden

Nochmal zurück zum Rennen:

Schon in der ersten Runde  nach ca 7 km attakierte Fabio und ich setzte 2-3 km später nach und fuhr aus dem Hauptfeld heraus, das heisst wir zwei exponierten uns schon extrem früh im Rennen. Später gab es im Hauptfeld einen Sturz dem wir glücklicherweise so entgehen konnten. Als es das erste mal wellig wurde konnten wir uns dann zu 7 absetzten und arbeiteten recht gut zusammen. Auf der zweiten Runde konnten wir die Gruppe auf fünf verkleinern und arbeiteten weiter sehr gut zusammen udn kreiselten durch. Auf dem letzten welligen Teil der Strecke versuchte ich die kleine Gruppe nochmals zu sprengen aber ich konnte mich nicht absetzen. Dann gab es eine Taktierei auf den letzen Kilometern und so gingen wir zu fünft in den Finalen Sprint. Ich fuhr auf Position zwei auf die ca 150 Meter lange Zielgerade und konnte den Sprint für mich entscheiden ein einmaliges Gefühl.

Fotos: Christian Teuber

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Paralympic Champion

Paralympic Champion Gewinner des Straßenrennen :-) ein Traum wird wahr!

Heute im Strassenrennen der Paralympischen Spiele in Rio konnte ich mir meinen Traum erfüllen und habe die Goldmedaille gewonnen. Ein hammermässig geiles Gefühl und ich freue mich mega!

Schon vom Start weg ging es richtig zur Sache es gab  auf jeder Runde eine Selektion und so fuhren wir zu fünft Richtung Ziel die letzten Kilometer war dann taktieren und ich fuhr den Sprint aus zweiter Postion und konnt vor Kris Bosamn aus Belgien und Fabio Anoblie aus Italien gewinnen.

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Rio Paralympic Games Zeitfahren

Heute war Zeitfahren auf den 30 flachen Kilometern konnte ich den 5. Platz belegen. Ich bin einen Schnitt von über 44 kmh gefahren aber die anderen Jungs waren einfach mega strak. Am Freitag folgt das Strassenrennen. 

Bilder: Binh Truong, DBS

Paralympics 2016 - Rio de Janeiro

 

 

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Rio Wettkampfvorbereitungen

Jetzt sind wir schon eine Wohe in Rio! Krass die Zeit vergeht wie im Flug! Die Tage gehen sehr schnell rum und es gibt immer was zu sehen und zu tun. Die Strecken sind besichtigt und das Training die Woche war nochmals gut. Morgen sind dannd ie Strecken noch für das offizielle Training abgesperrt. Heute habe ich nochmals die Räder durchgecheckt und soweit ist alles startklar!

Meine Rennen sind am:

- 14. September ca. 14:30 (19:30 deutsche Zeit) Zeitfahren MC3

- 16. September 9:30 (14:30 deutsche Zeit) Strassenrennen MC1-MC3

Abends solle jeweils in ARD oder ZDF eine Zusammenfassung der Wettkampftage kommen.

Evtl gibt es einen livestream auf https://www.paralympic.org  (kann aber sein das der livestream geogeblockt ist evtl einen geoblocker runterladen)

Live resultate sind auf www.rio2016.com zu finden.

Anbei noch ein paar Bilder der letzten Tage

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Rio Paralympics Anreise Eröffnung

Jetzt bin ich in Rio! Unglaublch nach den Vorbereitungen der letzten Wochen ging es doch dann recht schnell und nachdem die Klamotten und Räder verpackt waren ging es schon los. Die Anreise hat soweit gut geklappt und so sind wir am Montag Morgen in Rio eingetroffen. Im Vorfeld gab es einige negative Berichte über Rio und das Paralympische Dorf und so waren wir postiv überrascht. Soweit alles gut! Essen ist gut, unser Zimmer ist ein wenig klein aber sonst passt alles. Die Strecken haben wir natürlich schon angeschaut und es ist wie erwartet ziemlich bis komplett flach. Im Strassenrennen gibt es ein paar kleine Hügel die aber im Renntempo schnell hochgefahren sind. Ansonsten ist es meistens ein wenig windig. Das Training läuft soweit wie geplant und am 14. September geht es dann endlich los mit dem Zeitfahren am 16. folgt dann das Strassenrennen.

Das erste Highlight war die Eröffnungsfeier und es war ein besonderes Gefühl mit der deutschen Mannschaft ins Maracana Stadion einlaufen zu dürfen, ein unvergesslicher Moment!

Die Tage hier gehen wirklich schnell vorbei und ich bekomme viele Nachrichten auf Facebook und whatsapp ich freue mich sehr darüber aber es kann sein das es ein wenig dauert bis ich antworte. Es herrscht grosser Trubel hier und die Tage gehen schnell vorbei, aber das Training läuft nach Trainingsplan ab und hat natürlich oberste Priorität! Alles andere ist Zugabe, aber eine tolle Zugabe! Und allein schon hier zu sein ist echt etwas besonderes und dafür hat sich das Training der letzten Jahre schon bezahlt. Aber natürlich werde ich alles geben um bei den Wettkämpfen meine Topleistung abliefern zu können.

Die Paralympischen Spiele sind anderst als London aber auch sehr besonders und toll.  Ich merke aber auch das ich die Spiele anderst wah nehme wie noch vor vier Jahren und so komme ich oft ins Gespärch mit anderen Sportlern aus Deutschland oder anderen Nationen und das nicht nur aus dem Radsport. Ich versuche alles zu geniessen und bisher ist die Stimmung super und ich freue mich hier zu sein. So habe ich schon einiges erlebt in den letzten Tage ua habe ich auch Sir Philip Craven getroffen den Präsident des IPC.

Die Woche kam im Radsportmagazin Roadbike ein toller Artikel über mich es lohnt sich diesen zu lesen!

Viele Grüsse aus Rio und anbei noch einige Impressionen.

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