Verola Paracycling Europacup

Dieses Jahr bin ich wie in den letzten Jahren auch schon beim Europacup in Verola in Norditalien in die Paracycling Rennsaison gestartet. Es war immer ein tolles Event in den letzten Jahren und so haben wir beschlossen auch dort zu fahren. Es sit immer ganz gut auch nochmals alle Abläufe vor dem Rennen durchzugehen und in einem etwas kleineren Rahmen alles unter Rennbedingungen zu checken. Ich freute mich auf den ersten richtigen Renneinsatz dieses Jahr. Das Zeitfahren war mit 9.6 km doch recht kurz und man muss vom Start weg ziemlich Vollgas draufdrücken. Die Strecke war fast komplett flach und so ging es recht schnell dahin. Im Ziel war ich dann Zweiter nur 3 Sekunden hinter meinem schon langjährigen Konkurrenten aus Italien Fabio Anobile. Für mich wichtiger aber das soweit alles gut gepasst hat der Speed und auch die Wattleistung waren für mich sehr gut. Nach dem Rennen konnten wir dann noch eine tolle Ausfahrt dort machen und dazwischen noch eine wenig  Gelato essen und einen Cappuccino trinken. Am Sonntag folgte dann das Strassenrenen auf einem kurvenreichen aber trotzdem schnellen Kurs durch Verolanuova. Das Rennen verlief wie die letzten Jahre auch und schon vom Start weg war das Tempo sehr hoch. Ich war sehr aufmerksam und fuhr immer in den ersten Positionen und  so konnten wir eine kleine Gruppe zu Dritte etablieren. Wir arbeitetn super zusammen und konnten bis ins Ziel einen komfortablen Vorsprung von fast vier Minuten herausfahren. Im Sprint wurde ich dann nochmals Zweiter, neben dem Resultat war auch hier die Erkenntnis wichtig das die Form gut war und das ich eine gute Leistung abrufen konnte.  Alles in allem war es eine tolles Wochenende mit Radrennen und auch ein wenig das Leben geniessen in Italien mit Dolce und Gusto.  Jetzt folgt bald mit dem ersten Weltcup Anfang Mai in Oostende Belgien der erste Höhepunkt der Saison.

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Trainingslager Mallorca die Zweite

Dieses Jahr im April ging es nochmals für eine Woche nach Mallorca ins Trainingslager. Wir waren für eine woche auf Mallorca und sind in der einen Woche doch sehr intensiv gefahren. Mit den anderen Jungs vom Bayrischen Verband hatten wir eine tolle Trainingsgruppe und so konnten wir gute Intervalle fahren und auch ab und zu Fahrtenspiele machen und uns gegenseitig anspornen. Es ist toll was der Landesverband auf die Beine stellt und welche Möglichkeiten sich mittlerweile für uns Paraathlethen ergeben. Wir waren in Playa de Muro an der Ostküsten und dort fand im sleben Zeitraum das Bikefestival des Roadbikemagazins statt. Im Roadbike kam vor den Paralympics in Rio ein grosser Artikel über mich und so hat mich der Redakteur eingeladen auf eine kleines Interview beim Bikefestival. Es war eine nette Atmosphäre dort und es ist ganz gut ein wenig Kontakte zu pflegen und zeigt auch das wir wahrgenommen werden. Das Training auf Mallorca lief doch sehr gut auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war aber wir haben gut unsere Einheiten durchgezogen. Nach der einen Woche intensive Training war ich dann aber schon ein wenig platt und ein wenig Erholung und reduziertes Training taten dann ganz gut.

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Hochstufung in den RTP

Ein kleiner Einblick in die Antidoping Testpools und damit zusammenhängende Verpflichtungen.

Ende März bekam ich Post  der Nada (Nationale Antidoping Agentur) welche mich informierte das ich in den registered Testpool hochgestuft wurde. Zuvor war ich im Nationalen Testpool  dort musste ich bis jetzt schon immer in einem online System meinen Übernachtungsort sowie regelmässigen Tätigkeiten angeben um immer für eine Kontrolle zur Verfügung zu stehen. So kann es vorkommen das der Kontrolleur bei der Arbeit auftaucht oder Abends nach dem Training vor der Tür steht.  Man muss immer alles sehr sorgfältig eintragen da es sonst einen Missed Test geben kann. Nach der Hochstufung in den höchsten Testpool  muss ich nun zusätzlich eine Stunde pro Tag angeben in der ich auf jeden Fall an diesem Ort ohne vorher kontaktiert zu werden anzutreffen bin, um für eine Antidopingkontrolle verfügbar zu sein. Dies ist ein höher administrativer Aufwand und ich muss nun noch sorgfältiger alles eingeben. In den letzten Jahren wurde ich circa viermal pro Jahr kontrolliert so auch in Rio 2016 ein paar Tage vor dem Strassenrennen und direkt danach. Ich bin absolut für den Antidopingkampf und ich hoffe das auch andere Athleten anderen Nationen von einem ebenso strengen System überwacht werden.  Für mich ist die Hochstufung nun nochmals grösserer Aufwand alles doppelt zu kontrollieren wann ich wo bin. Ebenso gebe ich extrem acht sollte ich eine Medikament wegen Krankheit nehmen müssen ob und wie es zugelassen und erlaubt ist. Zur Einstufung ist es interessant zu wissen das nur ca. 50-60 Radsportler aus allen Disziplinen aus Deutschland im RTP des Weltradsportverbandes sind. Aber es ist klar das der Antidopingkampf immer ein schwieriger sein wird und ein sauberer Sport leider eine Illusion bleiben wird, aber man kann auf das Beste hoffen und ich weiss für ich persönlich welche Leistungen und Ziele ich schon sauber und fair erreicht habe.

Trainingslager Mallorca mit der Nationalmannschaft

Tasche und Rad auspacken alles waschen und dann wieder zurück in die Tasche so ungefähr war die Woche zwischen den Trainingslagern. Um einen guten Anschluss zu haben ging es dann nach Mallorca mit der Nationalmannschaft ins Training. Dort ist doch schon alles sehr vertraut und so lief die Anreise recht schnell und unproblematisch. Wir waren wieder an der Playa de Palma in El’Arenal und von dort kann man gute Touren in alle Richtungen machen und sowohl flach, wellig oder auch bergig fahren und man hat keinen langen Transfer vom Flughafen sondern ist in 10 Minuten  am Hotel. Hier waren wir eine grössere Gruppe als in Gran Canaria und so konnten wir auch gut in der Gruppe trainieren, in der Gruppe macht es doch meistens mehr Spass und man kann auch mal den Windschatten nutzen. Ab und zu sind wir ein paar kleine Rennen und Sprints während den Ausfahrten gefahren  aber meistens waren wir sehr diszipliniert unterwegs. Leider hatte ich an einem regnerischen Tag einen Sturz. Die Strassen dort sind schon extrem glatt  wenn es nass ist aber selbst dieses Wissen konnte an diesem Tag den Sturz nicht vermeiden und so hatte ich zum Glück nur einige Abschürfungen und konnte das Training fortsetzen. Es war daher auch gut da wir einen Arzt und zwei Physiotherapeutinnen dabei hatten so wurden die Wunden super verpflegt. Auf Mallorca fuhren wir dadurch das es um einiges flacher als Gran Canaria ist auch mehr Kilometer und so führten uns die Touren wieder über die fast gesamte Insel. Immer wieder erstaunlich wie gut der Motor auf langen Distanzen dann läuft wenn man schon einige Kilometer in den Beinen hat. Am Ende fuhren wir dann noch eine schon fast obligatorische zweihundert Kilometer Runde. Jetzt haben wir ordentlich Kilometer und Stunden gemacht und jetzt heisst es an anderen Dingen wie Sprint und Schnelligkeit arbeiten. Durch viele Kilometer ist aber das dann auch einfacher machbar und auch die Regeneration von harten aber kürzeren Trainings geht dann schneller.  Aber es ist jedes Jahr ein neues Spiel und so wird sich erst bei den ersten Strassenrennen und Zeitfahren zeigen wie gut ich in Form bin. Aber ich stehe nach wie vor am Anfang der Saison und bis zur Weltmeisterschaft Anfang August bleibt dann noch Zeit zu arbeiten und Dinge zu korrigieren sollte es nicht so laufen zu Beginn der Rennsaison.

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Trainingslager Gran Canaria 2018

Im Februar war ich mit ein paar Paracycling Teamkollegen im Trainingslager auf Gran Canaria. Nach dem Winter in dem ich auch Mal Zeit ein paar anderen sportlichen  Aktivitäten, wie alpines Skifahren oder wandern, nachzugehen freute ich mich sehr auf den richtigen Start der Saison und die Sonne.  Ich starte ja meistens Ende November wieder nach den Trainingsplänen von Gregor Lang regelmässig und planvoll zu trainieren. Doch im Winter ist es hier immer schwierig und das Wetter kann einen positiv wie negativ überraschen.  Nachdem ich am Wochenende zuvor noch im tiefsten Schnee beim Skifahren war erwarteten mich in Gran Canaria 20 °C und Sonne. Ich war ja schon einige Mal mittlerweile dort und so kennen wir uns doch recht gut aus. Im Süden auf GC ist meisten immer deutlich besseres Wetter als im Norden der Insel. In der ersten Trainingswoche nutzen wir unseren Mietwagen um auch mal von weiter oben zu starten und dann sehr weit ins Inselinnere zu fahren und so konnten wir auch Touren machen die sonst vom Hotel aus nur als Gewalttouren zu fahren sind.  Die Touren dort haben alle immer viele Höhenmeter und es gibt auch viele steile Passagen so gab es eigentlich jeden Tag über 2000 Höhenmeter und auch nicht selten 3000 Höhenmeter. Im Inselinneren ist es wirklich schön und man ist komplett weg von den Touristenhochburgen. Nach einer Woche waren wir über Beziehungen zum Veranstalter  beim Radrennen Epic Gran Canaria eingeladen. Es war ein zweitägiges Event mit einem Nachtkriterium am Samstag bei dem sehr schnell gefahren wurde und der Puls im Vergleich zum Grundlagentraining doch deutlich höher war. Aber ich konnte gut in der Hauptgruppe mitfahren. Am nächsten Tag gab es einen Radmarathon oder auch neu Grand Fondo genannt. Das besondere dort war das erst neutralisiert in der Gruppe gefahren wurde dann folgte ein ca  300 hm langer gezeiteter Anstieg anschliessend eine Verpflegung und dann nochmals eine neutralisierte Anfahrt zum nächsten Anstieg. Dort folgten dann 23 km und ca 1200 hm auf Zeit. Ich versuchte mich an meinen Powerwerten  zu orientieren aber am Anfang der Saison ist es noch recht schwer und am Anfang des Anstieges lies ich mich doch dazu verleiten recht schnell zu fahren, aber ich konnte ein gutes Tempo halten und sogar den achten Platz in meiner Alterskategorie machen. Es war ein gut organisiertes Event und die Anstiege für den Verkehr gesperrt und es herrschte eine super Stimmung. Zum Abschluss gab es noch Paella und wir sassen noch ein wenig mit den andere Radlern zusammen.  Dann folgte schon die zweite Woche in der wir dann nochmals die Stunden und Kilometer der ersten Woche steigern wollten. Natürlich fuhren wir auch auf di höchste Stelle der Insel und am Ende der zwei Wochen hatten wir schon viele verschiedene Strassen der Insel abgefahren und waren dann auch ein paar Mal im Norden unterwegs. Nach den zwei Wochen freute ich mich auf ein wenig Erholung da wir doch viele Stunden im Sattel verbracht hatten aber auch schon gute erste Grundlagen für die Saison gelegt hatten.

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Weltrangliste 2017

UCI Paracycling C3 Men Road Ranking 2017 nach 2012, 2013, 2015 und 2016 stehe ich zum fünften Mal und zum dritten Mal in Serie an der Spitze der Strassenweltrangliste in meiner Klasse. Im nach Paralymischen Jahr konnte ich wieder bei fast allen Rennen vorne mit dabei sein und mich dadurch ganz vorne in der Weltrangliste platzieren. Wichtig dafür war eine konstante Leistung im Strassenrennen und Zeitfahren. Mit dem Vizeweltmeistertitel auf der Strasse konnte ich auch bei der WM eine Medaille gewinnen und somit war es rundrum eine gute und starke Saison. Ein paar Mal haben mir nur wenige Sekunden auf das Podium beim Zeitfahren gefehlt aber alles in allem hat die Leistung gepasst. Auch haben wir uns wieder mit einigen Trainingslager und auch zwei Höhentrainings im Sommer sehr gut auf die Rennen vorbereitet und wurden dafür belohnt. Ich freue mich schon auf die nächste Saison welche dann mit dem ersten Trainingslager auf Gran Canaria im Februar 2018 dann so richtig startet. Bis dahin wünsche ich allen noch nachträgliche ein Frohes Fest und ein guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches 2018.

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Saisonschluss in Prag

Anfang Oktober fand in Prag ein Europacup statt und dies war nun schon einige Male der Saisonabschluss für 2017 im Paracycling. In Prag werden immer top Rennen organisiert und dieses Jahr fuhr dort die tschechische Paracycling Legende Jiri Jezek sein letztes Rennen. Jiri ist der erfolgreichste Radsportler bei den Paralympics und seit Jahren ein Vorbild und toller Repräsentant des Paracyling. Daher war es eine besondere Ehre dort am Start zu stehen. Aber Prag ist immer eine Reise wert ist es doch eine tolle Stadt und wir hatten auch noch super Wetter so war es ein tolles Wochenende bei dem auch ein tschechisches Bier nicht fehlen durfte. Im Strassenrennen konnte ich mich schon früh mit zwei weiteren Fahrern absetzten und da ich einen Grossteil der Arbeit macht entschied ich mich drei Runden vor Schluss mich von den andern zwei abzusetzen und konnte so Solo ins Ziel fahren. Der Rundkurs dort ist ein wenig bergig und hat auch einige Kurven und ist somit sehr interessant aber auch schwer und es geht besser sich abzusetzen als auf einem flachen Kurs mit wenig Kurven. Am nächsten Tag stand das Zeitfahren auf gleichem Kurs an. Ich hatte nur das Strassenrad dabei aber bei dem Kurs mit vielen Kurven und einigen Steigungen war dies kein grosser Nachteil denke ich. Ich startet als letzter meiner Klasse und durch die durchgesagten Zwischenzeiten wusste ich das ich gut auf Kurs bin und konnte somit aus das Zeitfahren für mich entscheiden. Es war ein toller Abschluss einer wieder erfolgreichen Saison. Nach einem ruhigeren Winter konnte ich im Sommer eine sehr gute Leistung abrufen und bei allen Rennen vorne mitmischen. In der Weltrangliste belege ich zum Ende der Saison den ersten Platz in meiner Klasse und jetzt kann ich mir eine wenig Pause gönnen.

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Sportlerehrung Allschwil

Am Mittwoch 06. September fand in Allschwil eine Sportlerehrung statt und ich durfte auch teilnehmen. Es ist toll zu sehen das die Gemeinde Sportler Ihrer Gemeinde ehrt und die sportliche Leistung anerkennt. Neben den Ehrungen gab es noch einen Vortrag über Sportklettern einer jungen Nachwuchssportlerin und eine Tanzvorführung einer jungen Tanzgruppe. Anschliessend gab es noch einen leckeren Apero.

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Paracycling Weltmeisterschaft 2017 Pietermaritzburg (Südafrika)

Nach intensiver Vorbereitung, vielen Kilometer und zwei Höhentrainingslagern startete ich sehr gut vorbereitet zur Paracycling Weltmeisterschaft nach Südafrika. Ich wusste das ich gut vorbreitet war hatte ich doch mein Trainingsprogramm diesen Sommer ohne Einschränkungen durch gezogen.  Abends checkten wir in Frankfurt ein und flogen während der Nacht einmal über den afrikanischen Kontinent. Ohne Jetlag kamen wir in Johannesburg an und verluden unser Material und Taschen in Kleinbusse und dann ging es ins ca. 500 km entfernte Pietermaritzburg. Wenn man mit so einem grossen Team unterwegs ist, kann es schon ein wenig anstrengend sein und  man braucht ganz schön viel Geduld. Am Abend waren wir dann auch schliesslich im WM Ort und konnten direkt abends noch die Räder zusammen bauen da am nächsten Tag schon das Training auf der Zeitfahrstrecke anstand. Nach dem Streckencheck fürs Zeitfahren konnten wir einen Tag später noch den Strassenkurs besichtigen und dann starteten auch schon die Rennen.

Der Zeitfahrkurs war mit ca. 120 hm auf 7 km doch recht wellig und kam mir entgegen, wir mussten den Kurs dreimal befahren und so kamen bei 21 km 360hm zusammen. Leider verpasste ich das Podest um 10 Sekunden und wurde Fünfter. Das war wirklich schon sehr schade aber ich wusste die Form ist gut und im Strassenrennen habe ich nochmals eine Chance.

Der Start zum Strassenrennen war schon um acht Uhr morgens und da hiess es um fünf aufstehen und noch a bissel was Frühstücken und das ist nicht wirklich meine Zeit. Beim warmfahren war es noch sehr frisch und hatte nur sieben Grad aber zum Glück wärmt es schnell auf so dass ich in kurz-kurz bei ca. 15 Grad am Start stand.  Unsere Klasse die C3 starte mit der C1 und C2 zusammen und so war es mit über 60 Fahrern das grösste Starterfeld bei der WM. Der Kurs war relativ flach mit einem steileren Anstieg mit ca. 400 Meter.  Am Anfang war es recht nervös und es lief auch nach dem Anstieg immer wieder alles zusammen. Nach drei Runden gab es dann nur ca. 2 Meter neben mir einen Sturz. Ein Fahrer hatte sich am Hinterrad eines andern aufgehängt und es stürzten einige Fahrer. Durch den Sturz entstanden mehrere Gruppen und ich war mit weiteren Fahrern in der Spitzengruppe. Wir arbeiteten erst sehr gut zusammen aber gegen Ende des Rennens wollte keiner mehr recht Tempo machen so das eine weiter Gruppe ca. 2 Kilometer vor dem Ziel zu uns aufschliessen konnte. Die Zielanfahrt war ziemlich tricky aber ich konnte mich sehr gut positionieren und dann den Spint lancieren in welchem ich Zweiter wurde. Ich bin auf jeden Fall glücklich eine Medaille gemacht zu haben und seit 2012 habe ich bei der WM oder den Paralmypics jeweils eine Podiumsplatzierung machen können und darauf bin ich schon ein wenig stolz.

Nach dem Rennen gab es abends noch eine  typisch südafrikanische Grillparty und dann ging es direkt am nächsten Tag zurück nach Europa.

UCI Para-Cycling Road World Championships 2017 - Prep-Phase UCI Para-Cycling Road World Championships 2017 - Day-4

Trainingslager Livigno und St Moritz

In der Vorbereitung auf die Paracycling Strassen Weltmeisterschaft Ende August ging es wie schon in den letzten zwei Jahren ins Höhentrainingslager. In der Höhe kann man nochmals einen intensiven Reiz setzten der daheim oder im normalen Trainingslager so nicht möglich wäre und so bin ich dankbar das sich auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit ergab in die Höhe zu fahren.  Ich war eine Woche in Livigno und nach einer Verschnaufpause daheim dann nochmals zwei Wochen in St Moritz, um mir dort den Feinschliff für die WM zu holen. Auch insgesamt drei Wochen intensives Training tragen ihren Teil dazu bei das man der Form nochmals einen Kick geben kann. Dadurch das ich schon in der dritten Saison mit Gregor Lang von 2vida als Trainer zusammenarbeite wissen wir was ich so an Trainingsreizen verkraften kann und so ging es wieder gut zur Sache. In der Höhe kann man doch einiges an Leistung weniger erbringen. Da ich mit Powermeter fahre sehe ich sofort das die Leistung um einige Watt geringer ist als in Allschwil. Aber mit der Erfahrung und der fachlichen Auswertung von Gregor konnten wir das Training darauf abstimmen beziehungsweise die Leistungsdaten entsprechend bewerten.  Was auch sehr gut war das wir ab und zu runter nach Chiavanna gefahren sind um dort auf ca. 400 Meter Höhe zu trainieren und es ist schon interessant wie der Körper dann gleich mehr Leistung erbringen kann als in Höhen über 1800 Meter.

Die Engadiner Bergwelt ist super sehr schön und so nutzen wir die Ruhetage oder auch ab und zu die Zeit nach dem Training um ein wenig in den Bergen kleine Wanderungen zu machen und auch noch ein wenig höher zu fahren. Es war wieder eine tolle Zeit im Trainingslager und ich musste auch oft an die Zeit vor einem Jahr zurück denken als wir uns auf Rio vorbereitet haben und damals ging ein Traum in Erfüllung. Jetzt hoffe ich das sich das intensive Training auch dieses Jahr auszahlt und ich freue mich auf die WM in Pietermaritzburg Südafrika.

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