Sportlerehrung Allschwil

Am Mittwoch 06. September fand in Allschwil eine Sportlerehrung statt und ich durfte auch teilnehmen. Es ist toll zu sehen das die Gemeinde Sportler Ihrer Gemeinde ehrt und die sportliche Leistung anerkennt. Neben den Ehrungen gab es noch einen Vortrag über Sportklettern einer jungen Nachwuchssportlerin und eine Tanzvorführung einer jungen Tanzgruppe. Anschliessend gab es noch einen leckeren Apero.

image2 image4

Paracycling Weltmeisterschaft 2017 Pietermaritzburg (Südafrika)

Nach intensiver Vorbereitung, vielen Kilometer und zwei Höhentrainingslagern startete ich sehr gut vorbereitet zur Paracycling Weltmeisterschaft nach Südafrika. Ich wusste das ich gut vorbreitet war hatte ich doch mein Trainingsprogramm diesen Sommer ohne Einschränkungen durch gezogen.  Abends checkten wir in Frankfurt ein und flogen während der Nacht einmal über den afrikanischen Kontinent. Ohne Jetlag kamen wir in Johannesburg an und verluden unser Material und Taschen in Kleinbusse und dann ging es ins ca. 500 km entfernte Pietermaritzburg. Wenn man mit so einem grossen Team unterwegs ist, kann es schon ein wenig anstrengend sein und  man braucht ganz schön viel Geduld. Am Abend waren wir dann auch schliesslich im WM Ort und konnten direkt abends noch die Räder zusammen bauen da am nächsten Tag schon das Training auf der Zeitfahrstrecke anstand. Nach dem Streckencheck fürs Zeitfahren konnten wir einen Tag später noch den Strassenkurs besichtigen und dann starteten auch schon die Rennen.

Der Zeitfahrkurs war mit ca. 120 hm auf 7 km doch recht wellig und kam mir entgegen, wir mussten den Kurs dreimal befahren und so kamen bei 21 km 360hm zusammen. Leider verpasste ich das Podest um 10 Sekunden und wurde Fünfter. Das war wirklich schon sehr schade aber ich wusste die Form ist gut und im Strassenrennen habe ich nochmals eine Chance.

Der Start zum Strassenrennen war schon um acht Uhr morgens und da hiess es um fünf aufstehen und noch a bissel was Frühstücken und das ist nicht wirklich meine Zeit. Beim warmfahren war es noch sehr frisch und hatte nur sieben Grad aber zum Glück wärmt es schnell auf so dass ich in kurz-kurz bei ca. 15 Grad am Start stand.  Unsere Klasse die C3 starte mit der C1 und C2 zusammen und so war es mit über 60 Fahrern das grösste Starterfeld bei der WM. Der Kurs war relativ flach mit einem steileren Anstieg mit ca. 400 Meter.  Am Anfang war es recht nervös und es lief auch nach dem Anstieg immer wieder alles zusammen. Nach drei Runden gab es dann nur ca. 2 Meter neben mir einen Sturz. Ein Fahrer hatte sich am Hinterrad eines andern aufgehängt und es stürzten einige Fahrer. Durch den Sturz entstanden mehrere Gruppen und ich war mit weiteren Fahrern in der Spitzengruppe. Wir arbeiteten erst sehr gut zusammen aber gegen Ende des Rennens wollte keiner mehr recht Tempo machen so das eine weiter Gruppe ca. 2 Kilometer vor dem Ziel zu uns aufschliessen konnte. Die Zielanfahrt war ziemlich tricky aber ich konnte mich sehr gut positionieren und dann den Spint lancieren in welchem ich Zweiter wurde. Ich bin auf jeden Fall glücklich eine Medaille gemacht zu haben und seit 2012 habe ich bei der WM oder den Paralmypics jeweils eine Podiumsplatzierung machen können und darauf bin ich schon ein wenig stolz.

Nach dem Rennen gab es abends noch eine  typisch südafrikanische Grillparty und dann ging es direkt am nächsten Tag zurück nach Europa.

UCI Para-Cycling Road World Championships 2017 - Prep-Phase UCI Para-Cycling Road World Championships 2017 - Day-4

Trainingslager Livigno und St Moritz

In der Vorbereitung auf die Paracycling Strassen Weltmeisterschaft Ende August ging es wie schon in den letzten zwei Jahren ins Höhentrainingslager. In der Höhe kann man nochmals einen intensiven Reiz setzten der daheim oder im normalen Trainingslager so nicht möglich wäre und so bin ich dankbar das sich auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit ergab in die Höhe zu fahren.  Ich war eine Woche in Livigno und nach einer Verschnaufpause daheim dann nochmals zwei Wochen in St Moritz, um mir dort den Feinschliff für die WM zu holen. Auch insgesamt drei Wochen intensives Training tragen ihren Teil dazu bei das man der Form nochmals einen Kick geben kann. Dadurch das ich schon in der dritten Saison mit Gregor Lang von 2vida als Trainer zusammenarbeite wissen wir was ich so an Trainingsreizen verkraften kann und so ging es wieder gut zur Sache. In der Höhe kann man doch einiges an Leistung weniger erbringen. Da ich mit Powermeter fahre sehe ich sofort das die Leistung um einige Watt geringer ist als in Allschwil. Aber mit der Erfahrung und der fachlichen Auswertung von Gregor konnten wir das Training darauf abstimmen beziehungsweise die Leistungsdaten entsprechend bewerten.  Was auch sehr gut war das wir ab und zu runter nach Chiavanna gefahren sind um dort auf ca. 400 Meter Höhe zu trainieren und es ist schon interessant wie der Körper dann gleich mehr Leistung erbringen kann als in Höhen über 1800 Meter.

Die Engadiner Bergwelt ist super sehr schön und so nutzen wir die Ruhetage oder auch ab und zu die Zeit nach dem Training um ein wenig in den Bergen kleine Wanderungen zu machen und auch noch ein wenig höher zu fahren. Es war wieder eine tolle Zeit im Trainingslager und ich musste auch oft an die Zeit vor einem Jahr zurück denken als wir uns auf Rio vorbereitet haben und damals ging ein Traum in Erfüllung. Jetzt hoffe ich das sich das intensive Training auch dieses Jahr auszahlt und ich freue mich auf die WM in Pietermaritzburg Südafrika.

IMG_20170809_121501 IMG_20170809_131556 IMG_20170812_135615 IMG_20170813_135353 IMG_20170817_140046 IMG-20170807-WA0006 IMG-20170809-WA0010 IMG-20170809-WA0015 IMG-20170813-WA0011 IMG-20170816-WA0000

Europacup Elzach

Nach einer kleinen Paracycling Wettkampfpause in der ich ua den Weltcup in Holland ausgelassen habe bin ich beim Paracycling Europacup in Elzach Mitt Juli gefahren. Ich bin einige Amateurrennen gefahren und habe einen ganz guten Trainingsblock eingebaut. Von den Werten und vom Gefühl her fühlte ich mich ganz gut vor dem Wochenende in Elzach und die Strecken dort finde ich auch gut. Im Zeitfahren sind auf 18 km ca 600 Höhenmeter zu überwinden und es ist daher doch sehr anspruchsvoll. Die Atmosphäre war sehr familiär und dort kennt man mich ja mittlerweile doch sehr gut. Im Zeitfahren konnte ich die schnellste Zeit auf dem Zweirad absolvieren und auch im faktorisierten Zeitfahren belegte ich den ersten Platz und konnte Paralympicssieger Michael Teuber auf Platz zwei verweisen. Meine Zeit war sehr gut nur ca 5 Sekunden langsamer als beim Weltcup 2015 bei dem ich in Topform startete.

Im Strassenrennen fuhren alle C Klassen zusammen und so gab es ein sehr animiertes Rennen. Schon nach wenigen Runden konnten wir uns in einer kleinen Gruppe von vier Fahrern absetzen. Ein paar Runden später attackierte ich nochmals wurde jedoch von den anderen drei wieder gestellt. Nur eine halbe Runde später konnte ich mich dann mit Tobias Vetter aus der C4 absetzten. Wir arbeitet sehr gut zusammen und konnten Runde für Runde auf dem kurvigen Kurs unseren Vorsprung ausbauen. Sehr gefreut hat mich das nach Elzach wieder meine Familie und Freunde kamen um mich anzufeuern. Es ist toll vor dem Fanclub zu starten und so wollte ich unbedingt gewinnen. Da ich die Strecke in Elzach sehr gut kenne trat ich im richtigen Moment an und konnte so Tobias ein wenig überraschen und den Sprint souverän durchziehen. Ich freue mich sehr beide Rennen in Elzach gewonnen zu haben und meinen Fans ein tolles Rennen gezeigt zu haben.

Direkt im Anschluss von Elzach ging es in Trainingslager des BVS Bayern nach Livigno um uns dort auf die bald anstehende Weltmeisterschaft vorzubereiten. Die Form in Elzach war sehr gut und jetzt heisst es nochmals darauf etwas draufzusetzten um dann bei der WM in Topform am Start zu stehen.

 

DSC07136 DSC07148 DSC07163 FB_IMG_1500325742842 IMG_20170715_202059 IMG_20170719_135516 IMG-20170723-WA0003

DM Köln 2017

Auch dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft wieder in Köln statt. Am Pfingstwochenende ging es wie die letzten Jahre schon nach Köln. Das Zeitfahren fand wieder in der Nähe eines riesigen Tagebaus statt und es waren 20 km auf einem flachen Kurs zu absolvieren.  Bei der DM wird das Zeitfahren ja immer im Faktor ausgefahren. Ich bin fast genau die gleiche Zeit wie letztes Jahr gefahren. Die meisten anderen Fahrer waren jedoch schneller als letztes Jahr somit reichte es zwar für die schnellste Zeit in der C3 aber leider nur zum vierten Platz im faktorisierten Zeitfahren. Auf einem flachen Kurs ist es halt immer schwer Zeit auf die starken C1er gutzumachen.

Im Strassenrennen habe ich am Anfang einige Male attackiert und versucht weg zu fahren leider hat es nicht geklappt. Vom bayrischen Verband wollten wir zusammen arbeiten und abwechselnd attackieren. Leider wird der Paralympics Sieger nicht wirklich wegfahren gelassen. So konnte sich Matze Schindler im Strassenrennen absetzten und dann wollte keiner mehr nachführen. Ich versuchte noch einige Male durch eine Attacke nach vorne zu springen aber sofort waren wieder alle anderen dran. Somit konzentrierte ich mich auf den Sprint aus der Gruppe der C3-5 Fahrer und belegte dann den zweiten Platz hinter Matze.

Jetzt ist der erste Rennblock durch und soweit war ich doch ganz zufrieden mit den Ergebnissen aus den Rennen. Meine schlechteste Platzierung war ein 5. Platz im Zeitfahren in Oostende aber leider waren auch ein paar vierte Plätze dabei bei denen man knapp am Podium vorbei geschrammt ist und das ist dann immer ein bissel ärgerlich. Jetzt startet dann die Vorbereitung auf die WM welche Anfang September in Pietermaritzburg Südafrika stattfinden wird.

DSC06274 IMG_20170605_142321 IMG-20170605-WA0012 unnamed (1)

 

Weltcup Oostende

Am Wochenende nach dem Weltcupauftakt in Italien ging es weiter zum Weltcup nach Osstend Belgien. Letztes Jahr waren wir auch schon in Oostende und so wussten wir schon was uns erwarten wird. Das Wetter war wieder sehr windig und ziemlich durchwachsen mit guten und schlechteren Tagen. Zum Glück war es während der Rennen trocken. Beim Zeitfahren fuhren wir 3.5 km am Strand entlang dann die Wende zurück und das ganze dreimal. Technisch nicht wirklich schwierig und vor allem flach und windig. Nicht gerade meine bevorzugten Bedingungen, der Wind war ziemlich stark und so gab es einen krasse Gegenwindpassage. Zudem kam der Wind leicht von rechts was in Kombination mit einem hohen Laufrad vorne doch nicht ideal war und so hatte ich ganz schön zu kämpfen das Rad auf Kurs zu halten. Ich denke ich habe dadurch schon einige Sekunden eingebüsst und so landete ich auf dem 5. Platz. Soweit nicht schlecht für die Bedingungen aber nachdem ich in Maniago knapp am Podest vorbei geschrammt war, war es schone in wenig schade.

Im Strassenrennen war es schon wie im letzten Jahr sehr nervös, das Feld von C1-3 mit fast 60 Fahrern ziemlich gross und so versuchte ich mich immer in den vorderen Positionen aufzuhalten und so gab eine Selektion und zu neunt konnten wir uns absetzten. Die Gruppe arbeitet ganz gut zusammen aber es gab auch immer wieder einige Attacken die alle neutralisiert wurden.  Am Ende wurde aus dieser Gruppe gesprintet und ich konnte den dritten Platz einfahren. Ich bin froh noch eine Medaille bei den Weltcups gemacht zu haben und mit den Rängen 4, 4, 5 und 3 bin ich doch ziemlich konstant gewesen war das Training dieses Jahr doch ein wenig reduzierter im Vergleich zum letzten Jahr.  Nächste Woche steht die Deutsche Meisterschaft in Köln an und dann ist der erste Wettkampfblock soweit schon rum.

IMG_20170518_113722 IMG_20170518_113743 IMG_20170521_132502

Weltcup Maniago 2017

Jetzt ist die Saison mit dem Weltcup auftakt so richtig gestartet. Im italienischen Maniago fand die erste Station des Paracycling Weltcups 2017 statt. Die Vorbereitungen auf die Saison waren soweit sehr gut wenn auch ein wenig weniger als in ein letzten zwei Jahren. Ich hatte ja schon ein paar Trainingsrennen und kleinere Rennen dieses Jahr und habe mich soweit ganz gut gefühlt. In Maniago wird nächstes Jahr die Weltmeisterschaft ausgefahren. Da wir als Independent Starter gemeldet waren fuhren wir diesmal in neutralen Trikots und nicht für die Nationalmannschaft. Zum Glück gab es eine Unterstützung vom Bayerischen Landesverband BVS Bayern. Nach der ziemlich langen Anreise am Mittwoch wurden am Donnerstag die Strecken inspiziert. Die Zielankunft in Maniago ist auf Kopfsteinpflaster und da schüttelt es einen schon ganz schön durch. Beim Start des Zeitfahrens war das Pflaster noch nass und ich war schon ziemlich vorsichtig bei den ersten Kurven. Anschließend folgten lange Geraden bei denen ich versuchte eine möglichst gleichmäßig hohe Leistung zu fahren. Ich fühlte mich ganz gut und konnte mit einer gnaz guten Zeit in Ziel kommen. Leider wurde ich mit nur 3 Sekunden Rückstand Vierter. Schade aber für ein komplett flaches Zeitfahren war es einen ordentliche Leistung und zeigt dass die Form soweit passt. Im Strassenrennen war es die ganze Zeit sehr nervös und ich musste einige Male die Lücke zu attackierenden Fahrern schliessen. In der letzten Runde konnte sich Andreas Rudnicki ein deutscher C3 Fahrer absetzten und er kam durch. Keiner im Feld wollte richtig nachfahren und wir anderen Deutschen hielten zurück und so kam er durch und holte sein ersten Weltcupsieg ! Gratulation!

Ich war leider im Sprint einer Gruppe überholender C4-5 Fahrern, welche zur gleichen Zeit ihr Rennen auf der Strecke hatten, eingebaut und kam wieder als Vierter ins Ziel. Leider bin ich zweimal knapp am Podium vorbeigefahren aber es war trotzdem eine gute Leistung und gute Rennen. Nächstes Wochenende steht direkt der nächste Weltcup in Oostende Belgien an.

IMG-20170512-WA0022 IMG_20170515_190838 IMG_20170514_135952

 

Bayrische Meisterschaft

Am 6. Und 7. Mai startete ich bei der Bayrischen Meisterschaft Paraycling. Die BM Paracycling ist in die Radsport Bayrische Meisterschaft inkludiert und wir starten zusätzlich zu den vielen anderen Klassen wie Schüler, Junioren oder Senioren. Das Zeitfahren wurde auf einem ca 5 km Rundkurs um Pillnach ausgetragen und wird mussten 4 Runden absolvieren. Ich konnte mich gut warm fahren und habe die vier Runden liefen eigentlich recht schnell durch und so war ich nach knapp unter einer halben Stunde wieder im Ziel. Die Leistung  und der Schnitt von ca 42 kmh auf einem flachen Kurs mit einigen Kurven und einigen Gegenwindpassagen haben gestimmt und so belegt ich Platz 3 im faktorisiertem Ranking hinter den beiden C1 er Michael Teuber und Erich Winkler. Somit war es das gleiche Podium wie bei der DM letztes Jahr. Die Konkurrenz ist selbst bei kleinen Rennen gut wenn im Faktor gefahren wird.

Im Strassenrennen war ich von Anfang an der grosse Favorit und die Strecke kam mir sogar sehr entgegen auf einem 10 Kilometer Rundkurs mit 150 hm waren 4 runden zu absolvieren.  Ich wollte zum einen ein gutes Rennen fahren und den Konkurrenten mal ein wenig auf den Zahn fühlen. So gab ich direkt am ersten Anstieg Gas und und konnte mich direkt relativ einfach absetzten. Jedoch dacht ich das ich evtl ein oder zwei Mitfahrer bekommen kann und nahm ein wenig raus. Auf der Abfahrt schlossen dann aber wieder alles C3-5 Fahrer auf und keiner wollte so richtig im Wind fahren. Daher beschloss ich auf der zweiten Runde den Alleingang zu wagen und ich konnte mich wieder am Anstieg absetzten. Auf meiner Soloflucht habe ich dann noch einige Seniorenfahrer überholt und so ziemlich souverän die Bayrische Meisterschaft auf der Strasse gewonnen. Tobias Vetter wurde Zweiter und Manuel Korber Dritter. Alles in allem war es ein tolles Wochenende mit viel Spass und tollen Rennen. Jetzt heisst es Koffer packen für die nun anstehenden Weltcups.

IMG-20170506-WA0005 IMG-20170506-WA0006 IMG-20170506-WA0009 IMG-20170507-WA0000 IMG-20170507-WA0003 IMG-20170507-WA0004 IMG-20170507-WA0005

 

 

 

Verola 2017

Erstes Paracycling Rennen

Am Wochenende bin ich beim Paracycling Rennen in Verola gestartet.  Dort bin ich die letzten Jahre schon einige Male gestartet und es ist immer ein guter Wettkampf um die Form zu testen und auch mal wieder die ganze Vorbereitung auf einen Wettkampf bei einem nicht so wichtigen Rennen durchzuspielen. Bei den im Mai folgenden Wettkämpfen soll ja dann alles möglichst glatt laufen.  Nachdem ich unter der Woche schon das Trainingsrennen in Möhlin gefahren bin und schon einige Trainigskilometer bei ua zwei Trainingslager auf Mallorca gesammelt hatte war ich gespannt wie es läuft. Ein Blick auf die Startliste und es war klar das es zu einem Duell zwischen mir und Fabio Anobile aus Italien Dritter vom Strassenrennen in Rio kommen würde. Die anderen Starter waren nicht so stark einzuschätzen. Beim Zeitfahren ging es 5 km den Berg hinauf und dann oben eine Wende und 5 km wieder hinunter. Ich fuhr mit dem Strassenrad und hatte oben ein paar Sekunden Vorsprung auf Fabio welchen ich aber in der Abfahrt leider verlor und 10 Sekunden Rückstand im Ergebnis stehen hatte. Beim Strassenrennen lief es ähnlich wie die letzten Jahre Fabio konnten und nach zwei Runden mit einem weiteren Fahrer von den Verfolgern lösen und bauten unseren Vorsprung kontinuierlich aus.  Auf der letzten Runde schüttelten wir noch den letzten Begleiter ab und es kam zum Sprintduell bei dem ich diesmal leider knapp unterlag.  Aber alles in allem war es ein toller Test und ich bin ganz zufrieden mit der Form. Die Saison geht noch eine Weile und ich hab noch einige Traingseinheiten auf dem Programm die mir helfen stärker zu werden.  Einige anderer deutscher Fahrer zeigten auch tolle Leistungen und so konnten wir auch ein Fotos in den einsprechenden Meisterschaftstrikots machen. Gefreut hat mich auch das noch einige Athleten auf mich zukamen und mir zum Sieg in Rio gratuliert haben. Es war halt doch ein besonderes Rennen in Rio. Jetzt kommt aber die neue Saison und mit der Bayrischen Meisterschaft steht in zwei Wochen schon das nächste Paracycling Rennen an und kurz darauf folgen die Weltcups in Maniago und Oostende.

IMG_20170424_115413 IMG-20170423-WA0000 IMG-20170423-WA0001

Trainingslager Bayernkader 2017

Anfang April ging es nochmals eine Woche ins Trainingslager nach Mallorca. Wir hatten super Wetter und so konnte ich eine Woche lang super trainieren. Bei 20 Grad und Sonnenschein herrschten optimale Bedingungen. Meistens sind wir in einer kleinen Gruppe von 4-6 Personen gefahren und ich konnte nochmals einige Kilometer einsammeln. So waren es nach sechs Trainingstagen über tausend Kilometer. Die längste Tour hatte 220 km und hat uns über die halbe Insel geführt. Das Training im April war schon deutlich flotter als noch im Februar oder März und so habe ich auch einige Intervalle und Sprints usw trainiert. Es läuft einfach besser wenn man schon mehr Kilometer in den Beinen hat und so waren die Touren allgemein schneller als noch vor einem Monat. Ich merke wie die Beine besser werden aber das muss es auch so sein stehen doch schon bald die ersten Rennen an. Im April werde ich noch einige Trainingsrennen fahren und dann folgen im Mai schon die ersten Weltcups in Italien und Belgien bei denen ich dann schon mit einer guten Form am Start stehen möchte. Wir werden sehen wie es bis dahin läuft ist es doch jedes Jahr ein neues Spiel und man muss sich jedes Jahr wieder neu in Form bringen und nachdem dieser Winter doch ein wenig ruhiger war bin ich gespannt wie die Form dann im Mai sein wird. Mallorca war wieder wunderschön und und ich bin immer froh hier trainieren zu dürfen. Jetzt im April ist aber auch deutlich mehr los nun sind viel mehr Radtouristen unterwegs und die Straßen sind manchmal sogar teilweise zu voll mit Radfahrern aber ansonsten war es wieder super und dadurch das wir uns toll auskennen haben wir wieder viele abwechslungsreiche Touren unternommen. Jetzt zieht das Trainingsprogramm immer mehr an und ich muss jetzt auf die Kilometer noch schnelle Kilometer drauf setzen.

Beim Training waren wir mit verschiedensten Einschränkungen unterwegs aber das hat uns nicht daran gehindert tolle Touren zu fahren und auch im Training Gas zu geben

 FullSizeRender IMG_4925 IMG_20170410_131257 IMG_20170412_165739 IMG-20170409-WA0002

 

Twitter

@steffenwarias